
01 Aug. Vegane Sporternährung
Der Veganismus hat sich in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft immer mehr etabliert. Auch wenn er einerseits noch für Kopfschütteln sorgt, so ist er andererseits zu einem echten Trend geworden – auch bei Profisportler:innen. Die Liste der bekannten vegan lebenden Sportlerinnen und Sportler wird von Jahr zu Jahr länger. Vom Boxer Mike Tyson über den Formel-1-Rennfahrer Lewis Hamilton bis hin zur Läuferin Ruth Heidrich schwören unzählige Sport-Stars auf die pflanzliche Ernährung. Ihr Argument: Durch die vegane Ernährung ließen sich höhere Leistungen erzielen. Doch stimmt das wirklich? Und was sollte man beachten, wenn man sich vegan ernährt und Sport treibt?
Die Ernährung nimmt in Bezug auf sportliche Leistungen eine entscheidende Rolle ein. Darum kann man den Veganismus auch keiner speziellen Sportart zuordnen. Denn sowohl für den Muskelaufbau als auch beim Ausdauertraining ist es wichtig, dass der Körper optimal mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird und die Kalorienzufuhr daran angepasst ist. Diese speziellen Anforderungen können mit einer gut geplanten veganen Ernährung optimal erfüllt werden.
Der Fokus liegt hierbei auf komplexen Kohlenhydraten wie Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Pseudogetreide (Quinoa, Amaranth) und stärkehaltigem Gemüse sowie auf hochwertigen Proteinquellen wie Tofu, Seitan und Lupinen. Durch die Kombination von Getreide und Hülsenfrüchten (z. B. Reis mit Bohnen) optimieren Sie das Aminosäureprofil der Mahlzeit.