Bärlauch

Bärlauch gehört zum ersten frischen Grün im beginnenden Frühjahr. Nicht zuletzt deshalb gilt er als stärkendes Nahrungs- und Heilmittel und überzeugt durch positive Wirkungen gegen Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck sowie bei Verdauungsbeschwerden.

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bärlauch sind vorrangig auf schwefelhaltige Substanzen im Lauchöl zurückzuführen, insbesondere Alliin, Ajoen und Allicin, die auch für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind. Studien mit Extrakten der Pflanze offenbarten signifikante antisklerotische Wirkungen, die die Blutgefäße schützen.

Aber Vorsicht ist geboten, sollten Sie Bärlauch selbst sammeln wollen, achten Sie auf die Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen!

Bärlauch riecht beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch! Er hat einzelne Blätter pro Stiel, die Blattunterseite ist matt, mit deutlicher Mittelrippe und parallele Adern, er wächst in feuchten Laubwäldern

Maiglöckchen ist geruchslos oder leicht blumig, den Stängel an der Basis umschließend sind meist zwei feste, glänzende Blätter. Er wachst überall, auch neben Bärlauch.