Hautschonende Körperhygiene

Unter hautschonender Körperhygiene versteht man, den Körper effektiv zu reinigen, ohne den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu zerstören. Das bedeutet, die Hautbarriere zu stärken, das Austrocknen zu verhindern sowie Irritationen oder Infektionen vorzubeugen.

Die richtige Reihenfolge beim Duschen

Am besten beginnen Sie mit der Haarwäsche. Shampoo muss nämlich nur in den Ansatz einmassiert werden. Für den Conditioner drücken Sie das überschüssige Wasser aus den Haaren und verteilen ihn in den Längen sowie in den Spitzen. Nach ein bis drei Minuten Einwirkzeit spülen Sie die Haare gründlich mit kaltem Wasser aus.
Den Körper müssen Sie nicht täglich komplett einseifen, oftmals reicht Wasser vollkommen aus. Reinigen Sie sich von Schweiß und Schmutz an den wichtigsten Stellen (Achseln, Füße, Rücken) mit Wasser und einem milden Duschgel. Für die Intimzone empfiehlt es sich, ein dafür vorgesehenes Waschgel zu nutzen, um die dort herrschende natürliche Flora nicht zu stören. Die Gesichtsreinigung nehmen Sie am besten am Ende der Dusche vor, da der Wasserdampf bis dahin die Poren geöffnet hat.

Hautpflege nach dem Waschen

Achten Sie auf milde, pH-hautneutrale Reinigungsprodukte, verringern Sie Ihre Duschzeit und achten Sie auf die Wassertemperatur, denn zu heißes Wasser trocknet die Haut aus. Tupfen Sie die Haut nach dem Waschen lieber sanft trocken, anstatt sie abzurubbeln. Cremen Sie am besten die noch leicht feuchte Haut ein, um die Feuchtigkeit besser speichern zu können.
Verwenden Sie Deo immer auf sauberer, trockener Haut. Sprühen Sie aus circa 15 Zentimetern Entfernung oder nutzen Sie zwei bis drei Striche eines Roll-ons oder Sticks. Warten Sie, bis das Produkt vollständig eingezogen ist, bevor Sie Ihre Kleidung anziehen. Ein Antitranspirant wird direkt nach dem Duschen oder – für die maximale Wirkung – am Abend vor dem Schlafengehen angewendet.

Was ist der Unterschied zwischen Deo und Antitranspirant?

Ein Deo verhindert unangenehmen Körpergeruch, da es geruchsneutralisierende Wirkstoffe sowie bakterienhemmende Inhaltsstoffe enthält. Das Schwitzen selbst wird jedoch nicht gestoppt.
Ein Antitranspirant hingegen reduziert die Schweißbildung, indem es temporäre Gel-Komplexe bildet, die die Ausgänge der Schweißdrüsen verengen. Dadurch wird gleichzeitig die Entstehung von Körpergeruch gemindert, da weniger Schweiß an die Hautoberfläche gelangt.

Zusammenfassend sorgt ein Deo dafür, dass Sie den Tag über frisch riechen, während ein Antitranspirant für trockene Achseln sorgt.